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Ausgabe Nr. 40/2017 vom 03.10.2017, Foto: Trölß
Karlheinz Mallinger betreibt seit dem Jahr 2002 „s‘Radiomuseum im Goaszipfl“.
​Unsere kleinen Museen
s’Radiomuseum im Goaszipfl
Der pensionierte Techniker Karlheinz Mallinger betreibt seit dem Jahr 2002 „s‘Radiomuseum im Goaszipfl“ direkt unterhalb der Schattenburg in der Altstadt von Feldkirch (V). Es ist mit 20 Quadratmetern das kleinste Museum in unserem Land. „Ich habe das nachprüfen lassen, es stimmt wirklich“, versichert der 70jährige voller Stolz. Trotz der knappen Ausstellungsfläche gibt‘s viel zu entdecken. Genauer gesagt 160 alte Radios aus der Zeit von 1924 bis 1965.

„Angefangen hat meine Sammelleidenschaft nach einem Flohmarktbesuch, bei dem ich ein antikes Gerät gesehen und gleich eingepackt habe“, erzählt der begabte Bastler, der sich das Wissen über Radiotechnik selbst aneignete. Sein teuerster „Krawallmacher“ stammt aus dem Jahr 1927 und hat einen Wert von etwa 2.000 Euro. „Ich hab‘ auch Geräte hier, die vor 80 Jahren nach heutiger Währung etwa 1.000 Euro kosteten. Das war der sieben- bis achtfache Monatslohn eines normalen Arbeiters“, sagt der Radioexperte. Überhaupt scheinen sich viele Menschen, sogar Frauen, für seine „alten Kisten“ zu interessieren. „Manchmal habe ich an einem Tag bis zu 80 Besucher. Es ist die Verbindung von Schlichtheit, Eleganz und Technik, die das gewisse Etwas ausmacht“, meint Karlheinz Mallinger.

Besichtigung nach Vereinbarung unter Tel.: 0664/387 35 45.
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