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Ausgabe Nr. 35/2017 vom 29.08.2017, Foto: duty
Verena Scheitz mit einem ihrer Lieblinge.
Fernsehliebling Verena Scheitz, 45, spricht über ihren Abgang und ihre Zukunft beim ORF
Am Wiener Küniglberg glühten dieser Tage die Telefonleitungen. Erboste Zuseher machten ihrem Ärger Luft, weil das ORF-Erfolgsformat „heute leben“ eingestellt und durch die Vorabendsendung „Daheim in Österreich“ ersetzt wurde.
Nach dem Moderator Wolfram Pirchner, 59, verschwand damit auch der Publikumsliebling Verena Scheitz, 45, vom Fernsehschirm. „Freiwillig, aus terminlichen Gründen“, verriet uns die vielbeschäftigte Schauspielerin und Kabarettistin, die derzeit bei den Wachaufestspielen von 1. bis 10. September als „Mariandl“ in der Komödie „Der Hofrat Geiger“ zu sehen ist.

Frau Scheitz, warum haben Sie die Moderation von „Daheim in Österreich“ Ihrer Konkurrentin Eva Pölzl überlassen?
Ich wär‘ schon zur Verfügung gestanden, nur ist es sich vorne und hinten nicht ausgegangen. Ich hätte 20 oder 30 Kabarettvorstellungen und das Theaterengagement in der Wachau absagen müssen. Ich kann mit meinem Hintern ja nicht auf zehn Kirtagen sein. Außerdem hab‘ ich drei Hunde und eine pflegebedürftige Mutter.

Was werden Sie an der Sendung „heute leben“ besonders vermissen?
Die Menschen, mit denen ich mehr als zehn Jahre lang zusammengearbeitet habe. Bei der letzten Sendung waren wir alle extrem traurig. Doch es war auch viel Arbeit und nicht nur Gaudi und Trallalla.

Haben Sie sich „Daheim in Österreich“ schon angeschaut?
Die Auftaktsendung hab‘ ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Ja, es ist eine gute Geschichte. Viel Halligalli, die Kollegen dort leisten viel.

Wie kann es dann sein, dass sich so viele Zuseher Ihre Rückkehr wünschen?
Im Laufe der Jahre habe ich mir halt einen gewissen Beliebtheitswert aufgebaut. Ich freue mich, wenn ich gut ankomm‘ und ich hab‘ drauf g‘schaut, dass was G‘scheits bei meiner Arbeit rauskommt.

Wie geht es mit Ihnen und dem ORF nun weiter?
Es gibt Gespräche über zwei bis drei verschiedene Projekte. Es geht um Unterhaltung und Information. Vielleicht auch wieder mit einem Co-Moderator. Das steht aber auf wackeligen Beinen, darum möcht‘ ich noch nicht allzu viel ausplaudern. Ich hoffe aber, dass ich im nächsten Frühjahr wieder auf Sendung bin.
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