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Ausgabe Nr. 34/2017 vom 22.08.2017, Foto: picturedesk.com
Der Terroranschlag in Barcelona hat mindestens 13 Todesopfer gefordert.
Barrieren gegen den Terror in den Städten gefordert
Nach dem Terroranschlag in Barcelona (Spanien) wird jetzt in vielen europäischen Städten der Ruf nach besseren Sicherheitsvorkehrungen laut, wie es sie bereits für Veranstaltungen oder Weihnachtsmärkte gibt.
In Wien will der freiheitliche Vize-Bürgermeister Johann Gudenus „Zufahrtshürden in Form von versenkbaren Pollern“ für die Kärntner Straße, den Stephansplatz, den Graben und den Naschmarkt.

In Deutschland fordert der CDU-Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern ebenfalls einen besseren baulichen Schutz von Innenstadtbereichen. Und in Italien wurden die Schutzmaßnahmen für Fußgängerzonen, Kunstschätze und berühmte Bauwerke teils bereits verstärkt.

Bei uns will ÖVP-Innenminister Wolfgang Sobotka die bestehenden Sicherheitskonzepte überprüfen. Es soll „maßgeschneiderte Lösungen“ geben. Derzeit wird das Wiener Regierungsviertel rund um den Ballhausplatz mit Pollern und Betonmauern abgesichert. Schließlich übernimmt unser Land im zweiten Halbjahr 2018 die EU-Präsidentschaft.

In Barcelona soll das spanische Innenministerium schon vor Monaten empfohlen haben, die 1,2 Kilometer lange Flaniermeile Las Ramblas mit Pollern abzusichern, um einen Anschlag mit Fahrzeugen zu verhindern. Die Stadtverwaltung entschied sich laut Berichten allerdings dagegen und setzte auf eine stärkere Polizeipräsenz. Die Fußgängerzone völlig mit Pollern abzusichern sei unmöglich gewesen, hieß es, weil es Feuerwehrzufahrten geben müsse.
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