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Ausgabe Nr. 27/2017 vom 04.07.2017, Foto: Shutterstock
Fonsi ist selbst überrascht von dem weltweiten Erfolg mit seinem Lied. Er ist auch bei uns die Nummer eins.
Er hat den Sommer-Hit
Die Suche nach dem Sommerhit muss gar nicht erst begonnen werden. Denn er ist schon da. „Despacito“, auf Deutsch „gemächlich“, heißt er und kommt von dem in Puerto Rico geborenen und mittlerweile in Miami (USA) lebenden Luis Alfonso Rodríguez López-Cepero, kurz Luis Fonsi. Einem 39jährigen, der mit diesem Lied sein angestammtes Publikum in Lateinamerika und im spanischsprachigen Raum verlassen hat, wie er dem WOCHE-Reporter Steffen Rüth erzählt hat.
Welches Gefühl hatten Sie, als Sie mit Daddy Yankee
„Despacito“ geschrieben haben?

Dieses Lied hatte von Anfang an viel Magie. Es war schon etwas Besonderes, und wir hatten das Gefühl, hier einen starken, melodischen, lustigen, energiegeladenen Song zu haben. Wir brachten ihn mit einiger Überzeugung auf den Markt. Doch das, was mit der Nummer passiert ist, hat mich überrascht.

Überrascht von dem Erfolg, einen Sommer-Hit gelandet zu haben?
Auf jeden Fall. Ich bin seit zwanzig Jahren im lateinamerikanischen und spanischen Markt erfolgreich, ich wollte bloß eine neue, möglichst fetzige Single für mein langjähriges Stammpublikum aufnehmen. Dann überwand „Despacito“ Grenzen, Kulturen und Ozeane und wurde so gut wie überall auf der Welt die Nummer eins. Das ist Wahnsinn. Nicht nur in Österreich, Europa, den USA, sondern auch in Japan oder in Russland steht das Lied an der Spitze. Das ist noch nie passiert. Und dann ausgerechnet mit einem Lied, das eine Liebeserklärung an meine Heimat Puerto Rico ist.

Hat sich Ihr Leben nun verändert?
Ich bin weniger daheim bei meiner Frau und unserer fünfjährigen Tochter. Wenn ich ein paar Tage zuhause bin, verbringe ich die Zeit mit meiner Familie. Ich hänge sehr an den beiden.

Singen die zwei „Despacito“, wenn Sie heimkommen?
Am Anfang haben sie das gemacht. Jetzt nicht mehr.
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