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Ausgabe Nr. 16/2017 vom 18.04.2017, Foto: duty
„Die Anzeigenblätter verunreinigen in hohem Maße sowohl die U-Bahnzüge, den gesamten U-Bahnbereich sowie Straßen und Parks", kritisiert die rote "Sektion 8".
SPÖ-„Sektion 8“ will Ende für Gratiszeitungs-Boxen
Beim Wiener SPÖ-Landesparteitag am 29. April werden die Genossen auch über das Aus für Gratiszeitungs-Boxen im öffentlichen Raum abstimmen.
Die „Sektion 8“ fordert ein Verbot der Entnahme-Stellen in den U-Bahn-Stationen, aber auch davor. „Der öffentliche Raum Wiens sowie die U-Bahn-Stationen der Wiener Linien sollen nicht für die Reichweitenerhöhung von privatwirtschaftlichen Printzeitungen, welche sich ausschließlich durch Inserate finanzieren, zur Verfügung stehen“, heißt es in dem Antrag zu den Zeitungsboxen von „Heute“ und „Österreich“. Rund 800 dieser Kisten gibt es laut den SPÖ-Rebellen in der Bundeshauptstadt, genaue Zahlen sind nicht verfügbar.

Beide Blätter nutzen „den öffentlichen Raum, um für ihre Werbeeinschaltungen eine hohe Reichweite zu generieren und erzielen durch diesen privilegierten Zugang zum öffentlichen Raum große Gewinne“, kritisieren die Aktivisten der „Sektion 8“ in ihrem Antrag.

Sie zählen eine Reihe von Nachteilen auf: „Die Anzeigenblätter verunreinigen in hohem Maße sowohl die U-Bahnzüge, den gesamten U-Bahnbereich sowie Straßen und Parks und verursachen hohe Reinigungskosten, welche die Öffentlichkeit tragen muss.“

Und es wird gerügt: „Beide Anzeigenblätter finden sich oftmals in der Kritik, tendenziös und subjektiv zu berichten.“

Geht es nach den roten Rebellen, sollen die bestehenden Verträge zwischen den Medieninhabern und den Wiener Linien oder der Stadt Wien „zum ehest möglichen Zeitpunkt“ gekündigt werden.
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