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Ausgabe Nr. 06/2017 vom 07.02.2017, Foto: picturedesk.com
Manfred Obernosterer: "Ich habe keinen Fernseher und lese auch keine Medien."
„Noste“ trauert und muss trotzdem lustig sein
Manfred Obernosterer, 59, ist bereits zum 15. Mal beim „Villacher Fasching“ als „Noste“ mit dabei (28.2, 20.15 Uhr, ORF2). Doch er trauert. Am 16. Dezember vergangenen Jahres starb sein älterer Bruder Anton nach schwerer Krankheit im 69. Lebensjahr. WOCHE-Reporter Gerald Vukits sprach mit „Noste“, der am 26. Februar seinen 60. Geburtstag feiert.
Für Sie ist es heuer wohl nicht einfach, lustig zu sein?
Kurz vor Weihnachten ist mein Bruder verstorben. Das geht natürlich nicht spurlos an mir vorbei. Trotzdem weiß ich, dass ich meine Sache zu machen habe.

War es für Sie in dieser schweren Zeit klar, dass Sie auftreten werden?
Ja, das war es. Es gibt im Leben eines Künstlers immer wieder Situationen, wo sich das Privatleben mit dem Leben auf der Bühne überschneidet. Ich bleibe dem „Villacher Fasching“ auch in den nächsten Jahren treu. Ich schreibe meine Nummern selbst und habe kaum Kritiker, die mir ins Gesicht sagen: „Das war nix.“

Werden Sie sich die Fernsehausstrahlung des „Villacher Faschings“ ansehen?
Ja, aber zeitversetzt am Computer. Ich habe seit beinahe zehn Jahren keinen Fernseher zu Hause und lese auch keine Medien.
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