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Ausgabe Nr. 06/2017 vom 07.02.2017, Foto: picturedesk.com
Allein für seine 14 Häuser soll Johnny Depp 75 Million Dollar ausgegeben haben.
Johnny Depp soll zwei Millionen Dollar pro Monat verprasst haben
Johnny Depp, 53, wird derzeit von seinen ehemaligen Managern öffentlich vorgeführt.
Die Firma „The Management Group“ kümmerte sich 17 Jahre lang um die Finanzen des Hollywood-Schauspielers. Vor ein paar Monaten beendeten sie die Zusammenarbeit und stehen nun vor Gericht in Los Angeles (USA). Die Finanzberater reichten Klage gegen Depp ein. Sie fordern 560.000 Dollar Honorar und die Rückzahlung eines Kredits in Höhe von 4,2 Millionen Dollar. „Depp lebte verschwenderisch. Sein extravaganter Lebensstil kostet ihn bis zu zwei Millionen Dollar pro Monat. Das konnte er sich auf Dauer nicht leisten. Auf unsere Warnungen, sparsamer zu leben, hat er aber nicht gehört“, gaben Mitarbeiter der Beratungsfirma zu Protokoll.

Allein für seine 14 Häuser soll der Schauspieler 75 Million Dollar ausgegeben haben. Hinzu kommen offenbar etwa 18 Millionen Dollar für eine Jacht, 45 Luxusautos und monatlich rund 950.000 Dollar für Privatjet-Flüge, Wein, Sicherheitskräfte und seine 40 Angestellten. Zudem besitze er etwa 200 Originale berühmter Künstler.

Außerdem hat Depp drei Millionen Dollar bezahlt, um die Asche des Autors Hunter S. Thompson in einer eigens dafür angefertigten Kanone in Colorado (USA) in den Himmel zu schießen. Nicht zuletzt machte die Scheidung von Amber Heard vor einem Monat ihn um weitere sieben Millionen Dollar „ärmer“.

„Die Beratungsfirma hat beschlossen, eine verwerfliche ,Beschuldige das Opfer‘-Strategie anzuwenden“, ließ Depp seinen Anwalt Adam Waldman die Dinge aus seiner Sicht schildern. „Es ist ein Versuch, die eigene Haut zu retten und von dem eigenen Vergehen abzulenken.“ Depp hatte das Unternehmen Mitte Jänner wegen Betruges auf 25 Millionen Dollar verklagt.

„Mitarbeiter der Firma haben sich ohne Einwilligung von Depp 28 Millionen Dollar aus dessen Vermögen genehmigt. Auch haben sie Depps Steuerzahlungen versäumt und ihm so Strafzahlungen beschert“, kontert Waldman.
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