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Ausgabe Nr. 01/2017 vom 02.01.2017, Foto: Schneider Press
Böhm hatte mit ihrem Leben bereits abgeschlossen.
Sissy Böhm ist aus dem künstlichen Tiefschlaf erwacht
Am 21. Dezember fand der Weihnachtsfrieden für die Familie Böhm ein jähes wie dramatisches Ende. Sissy Böhm, die Tochter der Schauspiel-Legende Karlheinz Böhm (kl. Bild), der 2014 im Alter von 86 Jahren starb, wurde Opfer einer versuchten Entführung.
Ein Mann überfiel die 61jährige in einer Innsbrucker (T) Tiefgarage und zerrte sie in sein Auto. Nur kurze Zeit später baute er allerdings einen Unfall. Doch während er die Flucht ergriff, blieb die schwerverletzte Autorin im Wagen zurück. Böhms gesundheitlicher Zustand war so schlecht, dass sie in ein künstliches Koma versetzt werden musste.

„Aus diesem ist Frau Böhm am vorigen Mittwoch in der Uni-Klinik Innsbruck erwacht. Sie befindet sich auf dem Weg der Besserung, braucht aber absolute Ruhe. Der Schock sitzt tief“, schildert ihr Anwalt. „Derzeit darf nur ihr Sohn Florian, 38, zu ihr.“ Ihm gegenüber gestand Böhm, „Ich hatte Todesangst. Ich bin froh, mit dem Leben davongekommen zu sein. Ich hatte bereits damit abgeschlossen.“

Mittlerweile konnte auch der Täter festgenommen werden. Er schweigt aber bisher über seine Motive. Aufgrund der Brutalität seiner Tat droht ihm nun eine Anklage wegen versuchten Mordes. Angeblich soll er es aber nicht explizit auf Sissy Böhm abgesehen haben. Sie war nur zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort.
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