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Ausgabe Nr. 51/52/2016 vom 20.12.2016, Foto: Vukits
Alf Poier: "Ich lag bereits am Operationstisch und war schon eingespritzt"
Alf Poier: Kiefer-Operation
in letzter Sekunde abgebrochen
Der steirische Kabarettist Alf Poier, 49, wird von seinem Kiefer gequält. „Ich habe auf der rechten Seite unter dem Weisheitszahn eine Zyste, die entfernt werden muss“, erzählt der Künstler.
„Das Problem ist, dass mein Kieferknochen zu dünn ist. Die Zyste hat ihn bereits derart ausgehöhlt, dass er schon fast bricht. Und der Nerv liegt auch nah am Zahn. Der Eingriff ist also schwierig. Nun hätte mir in der Wiener Universitätszahnklinik eine Eisen-Verstärkung ins Kiefer implantiert werden sollen. Ich lag bereits am Operationstisch, war schon eingespritzt und nicht nervös. Doch plötzlich wurde mir übel. Mich hat es derart gewürgt, dass es unmöglich war, zu operieren. Schuld an meiner Übelkeit waren vermutlich die Antibiotika, die ich vorher einnehmen musste. Aber auch mein sensibler Magen aufgrund einer chronischen Magenentzündung.“

Aufgeschoben bedeutet nicht aufgehoben. Der nächste Operations-Termin ist für April 2017 angesetzt. Dann soll der Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt werden. Poier muss bis dahin vorsichtig sein. „Ich habe zwar keine Schmerzen, aber wenn ich auf etwas Hartes beiße, könnte mein Kiefer brechen.“

Nun nimmt sich der Künstler gemeinsam mit seiner Freundin Martina, 42, einmal eine Auszeit und macht Ferien auf der Insel Sri Lanka, danach steht er wieder mit seinem Programm „The Making of DADA“ auf der Bühne. Am 22. Februar begeht der Steirer seinen 50. Geburtstag. „Aus diesem Anlass erscheint mein neues Lied mit dem Titel ,I hob‘s g‘sehn‘. Im Lied geht es darum, zu versuchen, sich seine Träume zu erfüllen. Und nicht aufzugeben“, erzählt Poier, der im Jahr 2003 beim Eurovision-Song-Contest für unser Land den sechsten Platz erreichte. Das rote Leiberl, das er damals trug, passt ihm noch heute. Es soll ihm für sein neues Lied Glück bringen.
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