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Ausgabe Nr. 48/2016 vom 29.11.2016, Foto: picturedesk.com
Alexander Bisenz: "Künstler sind für die Politik nicht geeignet."
Kabarettist Bisenz: „In der Politik und im Fußball waren wir nie gut“
Im Internet sorgte der Kabarettist Alexander Bisenz, 54, für Heiterkeit, als er angesichts der Wählerstimmen-Auszählungspannen bei der Bundespräsidenten-Stichwahl als sein Alter Ego Alfred Wurbala eine Wähler-Registrierkassa forderte. Vor der Wahl-Wiederholung am 4. Dezember legt der Kabarettist nach.
„Egal, welche Person gewinnt. Die Mehrheit der Bürger hat ihn nicht gewählt. Ich glaube auch nicht, dass Norbert Hofer oder Alexander Van der Bellen das Land nach vorne bringen wird. Aber was soll‘s: In der Politik und im Fußball waren wir nie gut“, meint Herr Wurbala, der eine Aufteilung des höchsten Amtes im Staat vorgeschlagen hat. „Die geraden Tage macht der ,Wau-Wau‘, die ungeraden der ,Stecken-Bertl‘. Die ,Marie‘ sollen sie sich teilen. Und einmal in der Woche machen sie eine Doppel-Conférence auf ATV. Da haben wir wenigstens eine Hetz‘.“

Dass sein Kollege Roland Düringer kürzlich eine eigene Partei gegründet hat, sieht er kritisch. „Ich wünsche ihm alles Gute, aber er weiß gar nicht, was ihm da alles blüht. Ich glaube nicht, dass ich ihn wählen würde. Künstler sind für die Politik nicht geeignet, denn sie müssen eine dünne Haut haben, feinfühlig sein, um das Geschehen erfassen zu können. Ein Politiker braucht dagegen eine Haut wie ein Elefant und einen Sau-Magen“, meint Wurbala, der im Programm „Is letzte!“ auf der Bühne zu sehen ist.

Außerdem feiert sein Erfinder Bisenz 2017 sein 40jähriges Bühnen-Jubiläum. „Dann kommt eine Best-of-CD und -DVD auf den Markt“, sagt er. „Ich weiß noch nicht, wann ich aufhöre. Aber ich will nicht mit 90 Jahren sabbernd auf der Bühne stehen. Ich bin ein leidenschaftlicher Wanderer und Mitglied in einem Wanderverein. Der älteste ist 80 Jahre alt. Dort kann ich mit 54, als starker Raucher, gerade mithalten.“
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